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Tattoo-Entfernung mit dem Quantum QS-Laser

und dem MPC Nd: YAG-Laser mit KTP

Bei einer Tätowierung handelt es sich um das bewusste Eindringen von Farbpigmenten in die Haut mit Hilfe von dünnen Nadeln. Man unterscheidet zwischen so genannten Laien-Tätowierungen, Profi-Tätowierungen und Schmutz-Tattoos. Bei Laien-Tätowierungen wird die Farbe mit einfachsten Mitteln meist selbst eingebracht. Bei Profi-Tätowierungen bringt der Tätowierer mit Hilfe von Tätowiermaschinen die Farbe in die Haut ein. Der Unterschied zwischen diesen „selbstgestochen“ und „maschinen-gestochenen“ Tätowierungen liegt in der eingebrachten Farbmenge. Bei den maschinell gestochenen Tätowierungen lagert wesentlich mehr Farbe im Hautgewebe. Schmutz-Tattoos entstehen bei Unfällen, Verletzungen und Unfällen mit Feuerwerkskörpern.

 

Der Quantum QS Q-Switched 1064nm Nd:YAG-Laser der Firma Lumenis, Marktführer für medizinische und ästhetische Laser und Blitzlampensysteme,  verkörpert eine neue Generation der Q-switched-Laser, nach einer längeren Entwicklungsphase ist es gelungen die Pulszeit nochmals wesentlich zu verkürzen. Das rote Licht leuchtet pro Puls nur 6-8ns (0,000 000 008 Sekunden). Der MPC Nd:YAG-Laser mit KTP erzeugt wie der Quantum QS ein Laserlicht mit der Wellenlänge 1064. Durch den KTP-Aufsatz (Frequenzverdoppellung) erzeugt der Laser ein Licht mit der Wellenlänge 532nm. Mit diesen zwei verschiedenen Wellenlängen ist es möglich nahezu allen Farben zu behandeln.  Auf Grund der kurzen Pulsdauer werden die Behandlungen extrem hautschonend, da kaum thermische Effekte auftreten.

 

  

Laientattoo mit einer Behandlung

 

Beide Laser erzeugen ein helles Infrarot-Licht mit der Wellenlänge 1064nm bzw. 532nm. Es gibt keine UV- und auch keine Röntgen-Strahlung. Es liegt somit keinerlei ionisierende Strahlung vor, womit jegliche Zellveränderung an und in der Haut ausgeschlossen ist. Es gibt durch die Behandlung also kein Hautkrebsrisiko. Bei Tätowierungen handelt es sich um gebündelte Farbpigmente, die in der Haut eingekapselt sind.

Das Laser-Licht dringt in die Haut ein und wird dort von allen eingelagerten Farb-Partikeln absorbiert. Das Licht ist extrem kurz gepulst und bewirkt im Absorptionsbereich einen kurzen Platz-/Sprengeffekt. Dadurch werde Farbpartikel zerkleinert, die Verkapselung zerstört und somit diese freigegebenen Farbpartikel nun zugängig für das Immunsystem. Das Lymphsystem spült die freigelegte Farbe dann fort wie andere Fremdstoffe auch. Das umliegende Gewebe in der Farbe „Hautton“ bleibt vollkommen unberührt.

 
Allgemeine Informationen

Die genaue Anzahl der Behandlungen hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich auch von einem erfahrenen Laser-Anwender nicht exakt voraus berechnen. Einen Einfluss auf die Dauer der Behandlung haben z.B.: verwendete Farbe, Art des Pigmenteintrags, Tiefe des Pigmenteintrags, Qualität des Tattoos und die Reaktionsfähigkeit des körpereigenen Immunsystems.
Die Laser-Entfernung von Tattoos fordert im Allgemeinen keine spezielle Hautvorbereitung. Die Behandlung ist schmerzarm, wird aber unterschiedlich empfunden, je nach Schmerzempfindlichkeit und Körperstelle, (vergleichbar mit kleinen Stichen). Das Tätowieren selbst ist wesentlich schmerzhafter als die Laserbehandlung. Man benötigt keine örtliche Betäubung.
Nach der Behandlung kann es durch den beschriebenen Platz- und Sprengeffekt zu einer oberflächlichen Hautreizung, Hautrötung und leichter Schwellung sowie Schorfbildung kommen, der etwaige Schorf fällt nach 1-2 Wochen spontan ab und sollte keinesfalls vorzeitig abgekratzt werden. Vor sowie nach der Laserbehandlung sollte auf Solarium und Sonnenbaden verzichtet werden. Für weitere Fragen steht Ihnen ein eingehender und ausführlicher sowie unverbindlicher und kostenloser Beratungstermin gerne zur Verfügung. Wir werden Sie in diesem Beratungsgespräch auf alle Vorkehrungsmaßnahmen, die vor und nach der Behandlung zu beachten sind, hinweisen.